Vier entscheidende Wahrheiten über die PCR-Tests ‒ und damit die Infektionszahlen

Die Infektionszahlen werden von den Qualitätsmedien sowie vom RKI, von der Charité und vom Bundesgesundheitsministerium (im Folgenden: Systemrepräsentanzen) bereits seit Monaten in der Regel schlicht additiv dargestellt und kommuniziert. Dies geschieht umso massiver, nachdem die ‚Corona-Opferzahlen‘ immer weiter zurückgegangen sind und diese allein mittlerweile auch ängstlichere Charaktere nurmehr mühevoll zu beeindrucken vermögen. Dadurch sind die Infektionszahlen, genauer: die vielfältigen Darbietungen ihrer Gesamtakkumulation, mehr und mehr zur entscheidenden argumentativen Grundlage der Bundesregierung und der Systemrepräsentanzen sowohl für den 1. Lockdown als auch für sämtliche Corona-Maßnahmen geworden. Dennoch werden diese Schlüsselzahlen von jenen Institutionen in keiner Weise relativierend eingeordnet oder sachgerecht erläutert, sondern der besorgten Öffentlichkeit quasi ‚1:1‘ präsentiert.

Aus dieser ‚einfachen‘ Tatsache lassen sich vier für die kritische Auseinandersetzung mit der Verbreitung von Covid-19 extrem wichtige, weil grob verfälschende Insinuierungen, besser: Suggestionen des offiziellen Narrativs differenziert ableiten. Die mit ständiger Wiederholung und meist unausgesprochenen Assoziationsketten arbeitenden Suggestionen entfalten ihre angsterzeugende Wirkung aufgrund der mal subtilen, mal grob verkürzenden oder gar verfälschenden Form ihrer Vermittlung mehr oder weniger versteckt im Bewusstsein oder gar direkt im Unterbewusstsein der meisten Menschen ‒ und sind auch daher so schwer zu entlarven. Je länger sie unaufgedeckt bzw. unbewusst bleiben, desto mehr wandeln sie sich in Behauptungen, konkrete Thesen ‒ und schließlich in vermeintlich feststehende Tatsachen. Die vier Suggestionen lauten:

1. auf virologischer Ebene: Die PCR-Tests, die den ermittelten Infektionszahlen zugrunde liegen, identifizieren ausschließlich das gesuchte Virus SARS-CoV-2.
Dies jedoch ist in keiner Weise der Fall: Der Erreger SARS-CoV-2 konnte bis heute nicht isoliert, also auch nicht annähernd vollständig identifiziert werden. Der ursprüngliche, von Prof. Drosten entwickelte PCR-Test, auf dem weitere, in der Folge hergestellte und dann ebenfalls verwendete Test-Versionen fußen, wurde auf Grundlage der Analyse des Lungensekrets von lediglich vier (!) chinesischen Opfern entwickelt, bei der viermal nicht etwa der gleiche Erreger, sondern lediglich die gleiche RNA-Sequenz, also nur ein genetisches Bruchstück gefunden und als größter gemeinsamer Nenner identifiziert wurde, und auch bis Ende August 2020 haben diese Tests die in der Virologie zum wissenschaftlichen Standard gehörenden Validierungsprozesse mitnichten durchlaufen [Quelle: Dr. Schiffmann: https://www.youtube.com/watch?v=JvTauloRsPE]. Daher fallen sie höchstwahrscheinlich auch bei Kontakt mit einigen der anderen etwa 7 bis 20, bereits längst vor SARS-CoV-2 existierenden bzw. wissenschaftlich bewiesenen Corona-Virus-Typen positiv aus ‒ und erhöhen somit beträchtlich die Anzahl der positiv Getesteten, die jedoch sämtlichst als Covid-19-Infizierte und damit verfälschend in die offiziellen Statistiken eingehen.

2. auf mathematisch-statistischer Ebene (die Test-Gütekriterien Sensitivität und Spezifität betreffend): Die Zahl der positiv Getesteten ist identisch mit der Zahl der Infizierten.
Auch diese Gleichsetzung ist grob falsch; denn sie träfe nur dann zu, wenn sowohl die Sensitivität als auch die Spezifität der Tests 100% betrüge; tatsächlich jedoch liegt deren Sensitivität bei höchstens 99% und deren Spezifität „sicher im Bereich > 95/98%“ [Quelle: https://correctiv.org/faktencheck/medizin-und-gesundheit/2020/04/07/coronavirus-nein-aktuelle-pcr-tests-haben-keine-fehlerquote-von-30-bis-50-prozent/].

Die für die Beurteilung der Test-Resultate entscheidende Größe indes ist der sogenannte positive Vorhersagewert: Er gibt an, wie viele der positiv Getesteten tatsächlich infiziert sind. Rechenbeispiel: Trotz einer Sensitivität von 99% und einer Spezifität von 98% liegt ‒ bei einer angenommenen Infektionsrate der Bevölkerung von 2% ‒ der positive Vorhersagewert der gängigen PCR-Tests lediglich bei ca. 50% [Quelle: https://mainfrankfurtverbindet.de/exemplarische-berechnungen-pcr-tests]. Die Infektionsrate liegt momentan gar nur bei 0,26%, also achtmal niedriger als in der Beispielrechnung unterstellt.

Inkl. Dunkelziffer steigt diese Rate zwar, aber selbst die Einbeziehung dieser nicht klar fassbaren Größe ‒ offizielle Schätzungen gehen von einer Dunkelziffer mit Faktor 1, also von doppelt so hohen Gesamt-Positiv-Getestetenzahlen in der BRD aus, als durch Testungen bisher identifiziert wurden [Quelle: https://www.swr.de/swr2/wissen/so-hoch-ist-die-dunkelziffer-bei-covid-19-infektionen-100.html%5D] ‒ verbessert mitnichten den oben genannten, miserablen positiven Vorhersagewert der Tests von nur ca. 50%; eher das Gegenteil ist der Fall, denn folglich beträgt die grob bereinigte Infektionsrate höchstens ca, 0,6%, gerade mal ein Drittel der in der Beispielrechnung unterstellten 2%!

Hierbei ist zu beachten, dass diese Aussage ohne Abstriche auch dann gälte, wenn die zu 1. erläuterten Tatsachen nicht zuträfen! Allein bereits wegen der Fakten zu 2. ist der Test hinsichtlich der positiv Getesteten nicht aussagekräftig und daher ungeeignet, vor allem für diagnostische Zwecke. Dennoch wird er unausgesetzt sowohl in dieser Funktion als auch als wesentlicher Indikator für das nationale, ja das globale ‚Infektionsgeschehen‘ verwendet.

3. auf direkt-kommunikatorischer Ebene: Die Zahl der positiv Getesteten ist identisch mit der Zahl der mit Covid-19 Infizierten.
Diese wie eine Litanei insinuierte, täglich mehrfach wiederholte Aussage ist die zentrale Behauptung im Hinblick auf die weltweite Verbreitung der Corana-Pandemie ‒ und doppelt falsch, denn sie unterdrückt die hier dargelegten harten Fakten, nämlich dass der PCR-Test neben dem SARS-CoV- 2-Erreger mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch weitere Viren-Formen des Corona-Typus positiv testet (s. 1.) und von den ‚positiv Getesteten‘ ferner nur höchstens ca. 50%, vermutlich gar deutlich weniger, tatsächlich ‒ mit welchem Corona-Virus auch immer ‒ infiziert sind (s. 2.).

4. auf suggestiv-kommunikatorischer Ebene: Die Zahl der positiv Getesteten ist identisch mit der Zahl der an Covid-19 Erkrankten.
Jene letzte Unterstellung des Corona-Verbreitungs-Narrativs schließlich entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage, denn eine Infektion mit den allermeisten Erregern ist eine zwar notwendige, nicht aber hinreichende Bedingung für eine entsprechende Erkrankung. Selbst Immune können sich infizieren, jedoch erkranken sie anschließend nicht: Per definitionem bedeutet Immunität nämlich nicht den Ausschluss einer Infektion, sondern die Abwehr der von dieser potenziell ausgehenden Erkrankung – also die erfolgreiche Arbeit des Immunsystems nach erfolgter Infektion!
Zu der 4., wahrlich ’subkutan‘ verabreichten Botschaft gehört auch der Begriff der ‚Genesenen‘, denn er unterstellt, die so Benannten seien zuvor krank gewesen ‒ was völlig augenfällig in den allerwenigsten Fällen zutrifft. So funktioniert Propaganda.

Dem gegenüber haben selbst (noch) Nicht-Immune mit jedoch intaktem Immunsystem sehr gute Chancen, bei einer Infektion mit neuen Viren-Arten, also auch mit SARS-CoV-2, eine neue Immunität aufzubauen: Genau das ist die nie endende Aufgabe unserer körpereigenen Abwehr, die natürliche, Jahrmillionen alte Methodik organischen Lebens, sich zu schützen. Sie ist einer Impfung stets vorzuziehen, solange nicht wirklich ein der Tötungsfähigkeit des Pesterregers ähnliches Virus bzw. Bakterium unterwegs ist ‒ und solange man Geld sparen sowie, neben weiteren ungeheuerlichen Kollateralschäden, kaum ‚kalkulierbare‘ Todesfallraten und ernste Nebenwirkungen durch Impfschäden vermeiden möchte, zumal im Falle einer nicht validierten RNA-Impfung, die sich anschickt, als 1. Impfstoff in der Geschichte unser Erbgut zu manipulieren.

Es ist wichtig zu verstehen, dass all die hier erläuterten Aspekte ausschließlich das Maß der potenziellen Verbreitung des SARS-CoV-2 betreffen, nicht aber dessen Gefährlichkeit für einen von ihm befallenen Organismus. Denn selbst wenn

  1. die verwendeten PCR-Tests ausschließlich das gesuchte Virus SARS-CoV-2 identifizierten,
  2. die Zahl der positiv Getesteten identisch wäre mit der Zahl der Infizierten,
  3. die Zahl der positiv Getesteten zudem identisch wäre mit der Zahl der mit Covid-19 Infizierten, und schließlich
  4. die Zahl der positiv Getesteten gar der Zahl der an Covid-19 Erkrankten entspräche,

so sagte dies für sich genommen noch immer nichts über die Gefährlichkeit des Virus aus, denn wäre es harmlos und führte, wenn überhaupt, so gut wie immer lediglich zu leichten Symptomen, würde kein Hahn danach krähen – und hieße der auch Spahn.

Als Beispiel sei hier das Herpes-Virus genannt, der in Deutschland eine Durchseuchungsrate von ca. 90% aufweist, epidemiologisch jedoch, wenn zuweilen auch mit unangenehmen Symptomen verbunden und in seltenen Fällen gar zu ernsthaften Krankheitsverläufen führend, keinerlei Rolle spielt. Interessant in diesem Zusammenhang folgendes, auf das Herpes-Virus bezogene Zitat aus dem Jahre 2017, stammend von der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das uns ein wenig über das offenbar schon seit Längerem vorherrschende Denken der vom politischen Establishment anerkannten Wissenschaftler auch jenseits von SARS-CoV-2 verrät: „Um Patienten von dem Virus zu heilen, wollen sie [die Wissenschaftler | Anm. d. Verf.] einen akuten Ausbruch in allen infizierten Zellen in Gang setzen.“ [Quelle: https://www.bmbf.de/de/90-prozent-der-deutschen-tragen-die-herpes-simplex-viren-vom-typ-1-in-sich-4310.html].

Kommen wir zurück zum erwähnten Ausbreitungs- und Gefahren-Potenzial: Im Rahmen von realistischen Einordnungsversuchen hinsichtlich eines Erregers, also auch des SARS-CoV-2-Virus, sollten beide Kriterien, wie auch der Herpes-Exkurs gezeigt hat, einerseits zunächst gedanklich sauber voneinander getrennt behandelt, andererseits jedoch, bei der anschließenden Einschätzung seines pandemischen Gefährdungspotenzials, selbstverständlich stets in Beziehung zueinander betrachtet werden, allerdings mit der entscheidenden Maßgabe, dass ein Virus ausschließlich dann eine wirklich bedrohliche Epidemie oder Pandemie auszulösen in der Lage ist, wenn beide Kriterien, das Ausbreitungs- und das Gefahren-Potenzial, ein kritisches Maß überschritten haben!

Angesichts dieser Tatsache sollte umso entschiedener die Frage aufgeworfen werden ‒ und es ist mehr als verwunderlich, dass die auf diesem Gebiet politisch Verantwortlichen innerhalb der letzten 11 Jahre eben dies schlicht versäumt oder gar unterlassen haben ‒, aus welchem Grund die WHO im Zuge der Schweinegrippe in 2009 ausgerechnet die drei wichtigsten die Gefährlichkeit eines Virus betreffenden und zuvor sehr lange gültigen Erfüllungskriterien für das Eintreten einer Pandemie entscheidend geändert und somit die Wahrscheinlichkeit für die offizielle Proklamation der Existenz einer solchen erheblich erhöht hat.

Denn seit Mai 2009 ist es für das Ausrufen einer akuten Pandemie durch die WHO, das unmittelbare globale Investitionen im mindestens 2-stelligen Milliardenbereich zur Folge hat, nicht mehr erforderlich, dass eine „enorme Anzahl von Todesfällen und Erkrankungen in mehreren Staaten“ zugleich auftreten muss [Quelle: „Profiteure der Angst“ | Dokumentation | arte]: vielmehr liegt eine die gesamte Welt bedrohende Seuche nun bereits dann vor, wenn „sich der Erreger schnell und massiv in mindestens zwei der sechs WHO-Regionen ausbreitet.“

Genau lesen: Weder ein Wort von Todesfällen noch auch nur von Erkrankungen: Denn eine „Ausbreitung“ ist bereits dann gegeben, wenn durch einen allerdings validierten Test (s. Suggestion 1) eine „massive“ Anzahl positiv Getesteter nachgewiesen werden kann; zum einen jedoch ist der Status eines positiv getesteten Individuums weder identisch mit dem eines Infizierten (s. Suggestionen 2 und 3) oder Erkrankten (s. Suggestion 4) noch mit dem eines Verstorbenen [s. hierzu meinen Artikel „Die drei zentralen Mythen der ‚Corona-Pandemie‘ …“ | Mythen 1 und 2]; zum anderen verhält es sich laut neuer Regelung im Gegenteil gar so, dass kein einziger der positiv Getesteten gestorben oder auch nur erkrankt sein muss! Die Herabsetzung des dritten, rein geografischen Kriteriums der ‚befallenen‘ Gebiete von „mehreren Staaten“ auf „zwei WHO-Regionen“ schließlich senkt die Hürde für eine Ausrufung der sechsten und höchsten Pandemiestufe abermals.

Selbst nachdem sich relativ bald herausgestellt hatte, dass die von der Schweinegrippe ausgehende ‚globale‘ Gefahr bereits damals von Leuten wie Professor Drosten maßlos überschätzt worden war, ließ man die Kriterien, die erst kurz zuvor und angeblich gerade aufgrund dieses unterstellten Gefahrenpotenzials geändert worden waren, mehr oder weniger stillschweigend auf sich beruhen ‒ bis heute! Warum dieses?
Man hört förmlich, wie der Riegel ins Schloss schnappt: Die völlige Aufweichung der ursprünglichen WHO-Kriterien bis zur Unkenntlichkeit entspricht perfekt dem gegenwärtigen offiziellen Narrativ: Einzig entscheidend sind die Infektionszahlen! Der Rest des Plots ‒ so zynisch dies auch klingen mag ‒ besteht in dem unausgesetzten Versuch, die Bevölkerung mit angstverbreitenden Botschaften und Warnungen, Verordnungen und Maßnahmen in Angst ‒ sowie in Schach zu halten.
Auch diese für die Entstehung der Corona-Pandemie unabdinglichen Zusammenhänge bzw. notwendigen Voraussetzungen sollten zu einem der zentralen Gegenstände eines Corona- Untersuchungsausschusses gemacht werden, und zwar so rasch wie möglich.

Jan Veil | 08.2020

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