Die Heinsberg-Studie

Die Heinsberg-Studie, die Professor Hendrik Streeck im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen durchführte, flatterte in den Offentlich-Rechtlichen zwar ein paar mal  über den Bildschirm und gab sehr entwarnende Ergebnisse über das Corona-Virus, wurde aber von der Regierung als nicht verallgemeinerbar abgetan. International findet sie jedoch große Anerkennung . Außerdem liefert sie sehr wichtige Daten darüber, warum es sinnvoll ist, die Corona-Beschränkungren im Sommer  vollständig aufzuheben.

Ich werde im folgenden zuerst die einzelnen Erkenntnisse auflisten und anschließend auf die Ergebnisse eingehen. Zusätzlich ziehe ich die Studie von Professor Isaak Ben-Israel ,Tel Aviv zum weltweiten Epidemieverlauf heran.

Einen der Schlüsse, die ich auf der Weseler Werft gezogen hatte, muss ich nach nochmaliger Kombination aller Fakten revidieren.

Da ich interessierte Laiin bin und keine medizinische Ausbildung habe, lade ich alle Mediziner in der Gruppe ein, meine Schlussfolgerungen zu ergänzen oder auch, wenn nötig, zu korrigieren.

Was ist die Heinsberg-Studie genau?

Nach dem Corona-Ausbruch in der Gemeinde GangeltKreis Heinsberg nach einer Karnevalssitzung ging das Team von Professor Streeck durch alle betroffenen Haushalte, sprach mit den infizierten Familien über die Umstände der Ansteckung und über die Krankheitsverläufe und strich alles ab, was man abstreichen konnte.

Welche Ergebnisse liefert die Heinsberg-Studie?

1. 0,37  Sterblichkeit in einem besonders stark betroffenen Kreis.

Die offizielle Meinung war, dass man die Sterblichkeitsrate nicht verallgemeinern könne, da

a. nicht alle kreise so stark betroffen seien und

b. kein Altenheim betroffen war.

Zu Punkt a erklärte Streeck, dass er plane, in Bonn, das wenig betroffen war, eine ähnliche Studie durchzuführen. Es ist aber unklar, ob er hierzu die Mittel erhält!

Zu Punkt b erklärte er, auch bei Corona Ausbruch in einem Altenheim wäre die Sterblichkeit nach den bisherigen Erfahrungswerten unter 1%.

2. Keine Funde „lebender“ Viren auf glatten Flächen im Haushalt

wie Türklinken, Waschbecken oder Möbeln. Es wurden lediglich „tote“ Viren gefunden, das heißt, Virenrückstände, aus denen die Forscher keine lebenden Virenkulturen züchten konnten. Keine infizierten Haustiere.

Ergebnis:

beim Infektionsweg handelt es sich um reine Tröpfcheninfektion. Streeck meinte wörtlich, auf Flächen könne man sich nur anstecken, „wenn man z.B eine Türklinke anfasst und  direkt vorher hat ein Erkrankter in die Hand gehustet und sie dann auch angefasst.“

Desinfizieren von Oberfächen, vielleicht mit Ausnahme von Türklinken und Wasserhähnen in öffentlichen Einrichtungen ist also offensichtlich unnötig.

4. Schwerere Symptome bei Erhalt großer Virenmengen, leichtere bis keine bei kleinen.(Aus der Influenza-Forschung bekannt).

Ergebnisse aus 3 und 4:

– Kinder stecken sich, wie auch an anderen Stellen vermutet, sehr viel seltener an als Erwachsene. Genaue Angaben fehlen leider, da Kinder nicht Gegenstand der Studie waren.

– Man könnte auch den Schluss ziehen, dass, wegen der relativ geringen Ansteckungsrate in Familien, das Virus doch nicht so ansteckend ist, wie behauptet. Dieses ist aber meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen. Eher scheint es nahe zu liegen, dass die Familienmitglieder durch den Infizierten, der ja nicht sofort große Virenmengen verteilte, sozusagen nach und nach an die Viren gewöhnt wurden, das Immunsystem also Zeit hatte, sich zu aktiveren und und das Virus zu neutralisieren. Dazu der folgende Exkurs:

– Professor Isaak Ben-Israel, Tel Aviv, untersuchte die Epidemieverläufe in allen Ländern, sowohl mit, als auch ohne Lockdown. Das Ergebnis war überall das gleiche. Nach 40 Tagen war der Höhepunkt erreicht, nach 70 Tagen war sie fast vollständig abgeflaut.

Diese Ergebnisse sind aus den jährlichen Grippeepidemien bekannt.

Sie entstehen dadurch, dass nach 70 Tagen bereits der größte Teil der Bevölkerung Kontakt mit dem Virus hatte und entweder durch Krankheit oder den bloßen Kontakt immun geworden ist. Genau dieses Phänomen konnte man in Gangelt beobachten. Der bloße Kontakt mit anfangs geringen sich dann steigernden Virenmengen immunisierte den größten Teil der Familienmitglieder.

– Bei den Neuinfektionen sowohl in Wuhan als auch in Vó, Norditalien lag Anfang Mai der Anteil der symptomfreien Fälle bei 60, bzw. 50%.  Das Immunsystem lernt also  allgemein sehr schnell, auf das neue Virus zu reagieren.

6.  Wichtige Zusatzinformationen zur Virenverbreitung aus dem Phoenix-Interview

– Die Aerosole, die die Tröpfchen übertragen, sind im Sommer kleiner.

– Alle Corona- und Influenzaviren sind im Sommer weniger aktiv.

Ergebnisse aus 3 bis 6:

– Bei geringer Virendosis bekommt man leichte bis gar keine Symptome

– die Aerosole sind im Sommer kleiner

– die Viren sind im Sommer weitgehend inaktiv

– Das Corona-Virus ist den Weg jedes normalen Grippe-Virus gegangen. Nach einer kurzen Zeit mit vielen, teils heftigen Neuinfektionen immunisierte sich der größte Teil der Bevölkerung symptomfrei. Das war möglich, da viele Personen zunächst Kontakt mit einer kleinen Virenmenge hatten, mit der das Immunsystem problemlos fertig wurde.

Fazit:

eine Weiterführung der Kontaktbeschränkungen nicht nur sinnlos, sondern geradezu gefährlich, da sie den Kontakt mit dem Virus in kleinen Dosen zu ungefährlichsten Jahreszeit erschweren, bzw., bei Leuten, die die Abstandsregeln sehr ernst nehmen, sogar verhindern.

Streeck sagt hierzu in einem Interview bei Phoenix: „Ich hoffe, dass durch die Lockerungen viele Personen Kontakt mit dem Virus bekommen und die Infektion symptomfrei durchmachen können.“

Wenn es im Sommer keine Herdenimmunisierung gibt, besteht im Herbst wirklich die Möglichkeit einer zweiten Welle.

Streeck selber rechnet nicht mit einer zweiten Welle, nur mit lokalen  Ausbrüchen.

Was macht die Regierung?

– testet wie verrückt.

– schickt jeden positiv getesteten in Quarantäne, selbst, wenn er absolut symptomfrei ist, verhindert also die Herdenimmunisierung.

Was sollten wir in dieser Situation tun?

– Die Herdenimmunisierung selber in die Hand nehmen!!!

Den Sommervüber haben wir Zeit

– Aufklären, aufklären, aufklären um den Leuten die Angst vor dem Virus zu nehmen. Wer Ansgt hat, ist für alle weiteren Erkenntnisse blockiert.

Quellen:

– Prof. Hendrik Streeck: Phoenix persönlich vom 09.05.;

– Streeck bei Markus Lanz vom 31.03. ab Minute 10

– Streeck bei Markus Lanz am 29.05

– Isaak Ben-Israel Tel Aviv. Genaue Angaben kann ich nicht mehr machen, da das Video, genau wie 9 andere, die ich seit dem 21.05., postete, gelöscht wurde.

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