Impfen: Wie groß ist der Widerstand?

Autor Wolfgang Hübner

In den Internetforen ist immer wieder die Klage zu lesen, in der Familie, unter den Freunden und Bekannten, bei den Kollegen würden immer mehr Menschen erleichtert oder gar stolz ihren Impftermin bzw. ihre schon erhaltene Impfbescheinigung präsentieren. Und viele andere könnten es kaum abwarten, endlich geimpft zu werden. Solche ernüchternden Erlebnisse von Impfkritikern und Impfverweigerern sind natürlich nicht dem Willen förderlich, weiterhin der aus vollen Rohren feuernden Impfkampagne zu widerstehen. Es gibt aber ein sehr wirksames Mittel, das gleichwohl zu tun: Nämlich die wie auch immer zu bewerkstelligende Organisation derer, die sich und vor allem ihre Kinder diesem Menschenexperiment verweigern wollen.

Nur wenn es gelingt, die Impfkritiker und Impfverweigerer zu vernetzen und zu gemeinsamen Aktionen wie Reaktionen zu ertüchtigen, kann dem massiven Druck- und Erpressungspotential der Impfkampagne wirksamer Widerstand entgegengesetzt werden. Ansonsten drohen dieser Minderheit in der Masse der willigen Impfschafe Vereinzelung und Vereinsamung. Dieses Schicksal ist schon deshalb abwendbar, weil die Zahl der Gegner der bislang auf dem Markt befindlichen Impfstoffe in Deutschland groß genug sein dürfte, um jene kritische Masse zu erreichen, die als politisch relevant betrachtet werden kann, also auch multimedial nicht totzuschweigen ist.

Dazu bedarf es jedoch schleunigst einer Gegenkampagne, die auch und nicht zuletzt dazu dienen muss, die Zahl der bekennenden Impfkritiker und Impfverweigerer ungefähr einschätzen zu können. Diese Gegenkampagne kann nur partei- und weltanschauungsübergreifend erfolgreich sein. Deshalb darf es keine Rolle spielen, ob jemand der neuen Basisdemokratischen Partei (dieBasis), der AfD, der CDU oder welcher Partei auch immer angehört bzw. anhängt. Und es muss auch egal sein, ob eine bzw. einer Esoteriker, prinzipieller Impfgegner oder, wie es meist der Fall sein dürfte, nur Gegner dieser speziellen Covid-Impfung ist.

Denn für alle diese Menschen gilt es jetzt ohne Zeitverzug das gefährlichsten Ziel dieser Impfkampagne zu verhindern: Die umfassende Impfung von Kindern und Jugendlichen. Prof. Bhakdi hat vollkommen Recht, wenn er darin das Übertreten einer Roten Linie sieht. Zwar wird es nicht zu verhindern sein, dass aus Sicht der Impfgegner verantwortungslose und desinformierte Eltern ihre Kinder für dieses Experiment zu Verfügung stellen. Aber es muss massiver Widerstand dagegen entwickelt werden, ungeimpfte Kinder und Jugendliche im Bildungssystem und Alltagsbereich zu benachteiligen. Selbstverständlich gilt Gleiches auch für Erwachsene.

Der Umgang mit all denjenigen, die sich und ihre Kinder dem profitträchtigsten Menschenexperiment in der Weltgeschichte verweigern wollen, entscheidet über nicht weniger als über die künftige Geltung von Grundrechten und Demokratie in Deutschland.

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Ein Kommentar

  1. Die Impfzahlen in Frankfurt bestätigen nicht das öffentlich dargestellte “Zerr-Bild” einer angeblich ausgeprägten Impfbereitschaft. Bisher haben sich lediglich etwa 130.000 Menschen zweimal impfen lassen. Weitere ca. 50.000 haben haben eine Erstimpfung erhalten. (Quelle: IMPFrankfurt © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Gesundheitsamt Frankfurt; Stand: 24. Mai 2021; Link: https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/gesundheitsamt/informationen-zum-neuartigen-coronavirus-sars-cov-2/aktuelle-lage).
    “Eine Erfolgsstory” sieht anders aus, oder?

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